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Was mich bewegt

Ich glaube, wir haben uns daran gewöhnt, dass immer alles mehr sein muss.

Mehr Leistung. Mehr Tempo. Mehr Möglichkeiten. Mehr Erreichbarkeit. Mehr von allem.

Gleichzeitig erlebe ich, wie schwer es vielen Menschen fällt, einfach einmal still zu werden. Nichts leisten zu müssen. Kein Handy in der Hand zu haben. Den eigenen Körper zu spüren. Oder einen Nachmittag draußen zu verbringen, ohne dass ständig etwas passieren muss.

 

Genau darin liegt für mich ein Widerspruch unserer Zeit.

Wir wissen unglaublich viel – und verlieren gleichzeitig den Zugang zu ganz einfachen Dingen.

Bewegung. Natur. Gemeinschaft. Ruhe. Neugier. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Ich selbst habe draußen immer wieder erlebt, wie wenig es eigentlich braucht.

Einen Weg vor mir. Bewegung. Einen Berg. Ein Feuer. Menschen, auf die ich mich verlassen kann. Manchmal auch eine Situation, in der nicht sofort klar ist, wie es weitergeht.

Genau dort habe ich oft mehr über mich selbst gelernt als dort, wo mir jemand erklärt hat, wie etwas funktionieren sollte.

Und diese Erfahrung prägt heute meine Arbeit.

Ich möchte Menschen nicht sagen, wie sie sein sollen.
Ich möchte Situationen schaffen, in denen sie selbst etwas über sich herausfinden können.

 

Wenn ein Kind zum ersten Mal ein Feuer entfacht und merkt: Das habe ich geschafft.

Wenn Jugendliche draußen plötzlich Fähigkeiten an sich entdecken, für die im normalen Alltag kaum Platz ist.

Wenn Erwachsene beim Gehen langsam aus dem Gedankenkarussell herauskommen und wieder wahrnehmen, was eigentlich in ihnen los ist.

Oder wenn ein Team gemeinsam vor einer Herausforderung steht und auf einmal sichtbar wird, was sonst zwischen Terminen, Rollen und Hierarchien verborgen bleibt.

Das sind die Momente, die mich interessieren.

Nicht perfekt inszeniert. Nicht höher, schneller, weiter. Und auch nicht Veränderung um jeden Preis.

Sondern echtes Erleben.

 

Ausprobieren. Scheitern. Lachen. Durchhalten. Still werden. Sich gegenseitig helfen. Grenzen wahrnehmen. Manchmal über sie hinauswachsen und manchmal erkennen, dass es genauso wichtig ist, sie zu respektieren.

Für mich ist die Natur dafür einer der ehrlichsten Räume, die wir haben.

Draußen wird vieles wieder einfacher.

Und vielleicht brauchen wir gerade in einer Welt, die immer komplexer, schneller und lauter wird, manchmal genau das:

Weniger Reize. Weniger Müssen. Mehr spüren. Mehr erleben. Mehr Mensch sein.

 

Dafür steht Wildwärts wachsen.

Erleben. Reflektieren. Wachsen

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Wie ich arbeite

Bei mir gibt es selten lange Vorträge darüber, wie etwas funktionieren sollte.

Wir probieren es aus.

 

Manchmal bedeutet das, gemeinsam eine Aufgabe zu lösen. Manchmal in Bewegung zu kommen, eine Grenze zu spüren oder draußen vor einer Situation zu stehen, für die es nicht sofort eine fertige Antwort gibt.

Denn genau dort wird es für mich interessant.

Wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Wenn gewohnte Muster sichtbar werden. Wenn jemand plötzlich eine Stärke an sich entdeckt, die vorher keine Rolle gespielt hat.

 

Ich gebe dabei nicht den richtigen Weg vor.

Ich stelle Fragen. Ich beobachte. Ich gebe Impulse. Und manchmal fordere ich auch ganz bewusst heraus.

Aber immer so, dass Menschen selbst herausfinden können, was eine Erfahrung mit ihnen macht und was sie daraus mitnehmen möchten.

 

Die Natur hilft mir dabei.

Draußen braucht es oft weniger Worte. Bewegung bringt Gedanken in Gang. Herausforderungen machen Verhalten sichtbar. Ruhe schafft Platz für Dinge, die im Alltag gerne untergehen.

Meine Ausbildungen und Erfahrungen aus Outdoor- und Erlebnispädagogik, Mentaltraining und NLP geben mir dafür unterschiedliche Werkzeuge an die Hand.

Aber die Methode steht für mich nie im Mittelpunkt. Der Mensch tut es.

Deshalb folgt meine Arbeit keinem starren Ablauf.

 

Was bleibt, ist ein einfacher Grundgedanke:

Erleben. Reflektieren. Wachsen.

Nicht weil ich jemandem sage, was er verändern soll.

Sondern weil eigene Erfahrungen manchmal mehr bewegen können als hundert gut gemeinte Ratschläge.

Wenn ich nicht in der Arbeit bin

…bin ich meistens trotzdem in Bewegung.

 

Am liebsten dort, wo der Weg schmaler und der Handyempfang schlechter wird.

Berge, Wandern, Campen, eine Nacht unter freiem Himmel oder einfach am Feuer sitzen – draußen fühle ich mich wohl. Nicht, weil ich ständig dem Alltag entkommen möchte, sondern weil dort vieles wieder angenehm unkompliziert wird.

 

Rucksack packen. Losgehen. Schauen, was der Tag bringt.

Still sitzen kann ich allerdings auch dort nicht immer.

 

Sport gehört für mich einfach zum Leben. Ich stehe regelmäßig beim Kickboxen auf der Matte, spiele Fußball im Verein und probiere gerne Neues aus. Mich reizt die Abwechslung – genauso wie die Herausforderung, herauszufinden, was körperlich und mental möglich ist.

 

Und ja, ich kann auch ohne Bergschuhe und Sporttasche. 😉

Gute Gespräche, Musik, neue Menschen, andere Sichtweisen oder einfach ein lustiger Abend mit Freunden gehören für mich genauso dazu.

Ich bin neugierig auf das Leben und wahrscheinlich nicht besonders gut darin, lange stehen zu bleiben.

 

Es gibt einfach noch zu viel zu erleben

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Wie ich zu dieser Berufung kam

Fünf Jahre beim Militär haben mich geprägt.

Es war eine Zeit voller Abenteuer, intensiver Erfahrungen und Situationen, in denen ich immer wieder an meine Grenzen kam. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen, mich auf andere zu verlassen und auch dann weiterzumachen, wenn es unbequem wird.

 

Irgendwann kam aber die Frage:

War das jetzt schon mein Weg – oder wartet da noch etwas anderes auf mich?

Also nahm ich mir sechs Monate Zeit und ging auf Reisen.

Andere Länder, andere Menschen, andere Lebensweisen. Berge und Landschaften, die ich vorher nur von Bildern kannte. Viel unterwegs sein – und gleichzeitig zum ersten Mal seit Langem wirklich Zeit zum Nachdenken haben.

 

Je länger ich unterwegs war, desto klarer wurde etwas, das eigentlich schon lange in mir steckte:

Ich möchte mit Menschen arbeiten. Und ich möchte draußen arbeiten.

 

Zurück zu Hause begann deshalb das nächste Abenteuer – nur auf eine andere Art.

Ich stürzte mich zwei Jahre lang in Ausbildungen rund um Persönlichkeitsentwicklung, Gruppendynamik, Werte und Glaubenssätze, Erwachsenenbildung und NLP. Später kamen Fitness, Gesundheit und Ernährung dazu.

Dabei ging es irgendwann nicht mehr nur darum, Zertifikate zu sammeln.

Ich begann vieles davon selbst zu erleben.

 

Zu hinterfragen, was mich geprägt hat. Eigene Muster zu erkennen. Neue Perspektiven einzunehmen. Und zu verstehen, wie eng Körper, Gedanken, Erfahrungen und unser Umfeld miteinander verbunden sind.

Aus all diesen scheinbar unterschiedlichen Stationen entstand mit der Zeit ein ziemlich klares Bild:

Natur. Bewegung. Menschen. Entwicklung.

 

Heute verbinde ich genau diese Dinge in meiner Arbeit.

Nicht, weil ich glaube, für andere den richtigen Weg zu kennen.

Sondern weil ich weiß, wie wertvoll es sein kann, den eigenen zu entdecken.

Ausbildungen und Qualfikationen

 

Dipl. Erlebnisspädädagoge

Dip. Outdoor Trainer

Dipl. Outdoor Guide

Dipl. Trainer in der Erwachsenenbildung

DIpl. NLP-Practitoner

Dipl. Ernährungstrainer

Zertifizierter Fitness- und Gesundheitscoach

Zertifizierter Kräuterpädagoge

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